Was ist Mediation | Gerne bin ich auch als Mediator für Sie da. Wenn Sie einen Konflikt haben, den Sie zunächst außergerichtlich lösen wollen, stehe ich Ihnen als Mediator zur Verfügung. Das Mediationsverfahren bietet sich insbesondere in folgenden Bereichen an:
- IT - Bereich
- Familienrecht
- Nachbarschaftsstreitigkeiten
- Erbschaftsangelegenheiten
- Firmenweiterführung und Übernahme
- innerbetriebliche Konfliktlösungen
| | | | | Bei der Mediation handelt es sich um ein Verfahren, welches
dafür geeignet ist, Konflikte zwischen Parteien zu lösen.
Die Mediation gibt es schon seit der Antike. Der Begriff hat
sowohl ein lateinischen, als auch einen griechischen Ursprung. Mediation
bedeutet vermittelnd, neutral. Jedoch setzt sich dieses Verfahren, welches
vielfach eine gerichtliche Auseinandersetzung entbehrlich macht, erst seit gut
20 Jahren auch in Deutschland durch.
Es handelt sich um ein Verfahren, welches klar strukturiert
ist und von dem Mediator geleitet wird.
| | Der Anwendungbereich ist in fast allen Bereichen geeignet,
in den sich Menschen in Konflikten befinden. So kann die Mediation in Familien
? Erb- Nachbarschaftsstreitigkeiten helfen, eine Lösung zu finden. Jedoch bietet
sie sich auch in den Bereichen von innerbetrieblichen Konflikten und
Streitigkeiten zwischen Gewerbetreibenen an.
Bei der Mediation handelt es sich nicht um ein
Schlichtungsverfahren oder um eine Streitschlichtung. Vielmehr ist es so, dass
die Konfliktparteien eine eigene Lösung des Konfliktes finden. Der Mediator
unterstützt die Parteien hierbei. Eigene Lösungsvorschläge gibt er nicht ab.
Seine Aufgabe ist es, das Verfahren zu leiten und dafür Sorge zu tragen, dass
die Parteien zu gleichen Teilen an dem Verfahren teilnehmen können.
| | Das Mediationsverfahren ist klar durchstrukturiert. Es
gliedert sich auf in fünf Phasen. In der ersten Phase wird das Verfahren den
Parteien vorgestellt und die Rolle des Mediators geklärt. Dann werden Regeln
aufgestellt, die das Miteinander betreffen.
Wenn die Konfliktparteien für sich geklärt haben, dass die
versuchen wollen, ihren Konflikt in der Mediation zu lösen, Die erste Phase
endet dann mit einer Vereinbarung.
Es schließt sich dann die zweite Phase an. Hier haben die
Parteien die Möglichkeit ihre Themen, über die sie sich in dem
Medaitionsverfahren verständigen wollen, zu sammeln. Hierbei finden die
Gespräche zwar miteinander statt, jedoch ist es die Aufgabe des Mediators, die
Gespräche zu führen. Ein direktes Gespräch zwischen den Parteien findet hierbei
nur selten statt. Wenn sich nun die Parteien über die Reihenfolge verständigt
haben, in der sie sich über eine Lösung des Konfliktes sprechen wollen,
schließt sich die dritte Phase an.
In der dritten Phase klären die Konfliktparteien mit Hilfe
des Mediators die Hintergründe für ihr Interesse an den einzelnen
Konfliktpunkten.
Durch diese Vorgehensweise, die nach einander durchgeführt
wird, bekommt die jeweils andere Partei einen Einblick dahingehend, welche
Interessen bei der anderen Partein vorhanden sind.
| | Nun schließt sich die vierte Phase an. In dieser Phase ist
es die Aufgabe der Konfliktparteien Lösungsvorschläge zu benennen. Dieses
geschieht durcheinander und der Mediator hält diese Vorschläge fest. Die Parteien
einigen sich nun auf einen Lösungsvorschlag, über den sie sich verständigen
wollen. Scheitert der erste Lösungsvorschlag, wird der nächste besprochen. Wenn
es die Konfliktparteien geschafft haben, bis zu diesem Punkt zu kommen, finden
sie in fast allen Verfahren eine Lösung.
Über diese Lösung wird eine vorläufige Vereinbarung
getroffen. Dann kehren die Parteien mit Hilfe des Mediators zu dem nächsten
Thema zurück, über die sie eine Lösung finden wollen.
Wenn nun alle Konflikte besprochen wurden und man sich auf
die jeweiligen Lösungen verständigt hat, beginnt Phase fünf.
Hierbei wird eine umfassende Vereinbarung getroffen. Je nach
dem Konflikt, der dem Verfahren zu Grunde liegt, haben die Parteien nun die
Möglichkeit diese Lösung zu ?überschlafen? und mit ihren Beratern zu
überprüfen. Auch ist es natürlich möglich und zum Teil auch ratsam, dass die
Konfliktparteien sich während des gesamten Verfahren von Anwälten beraten
lassen.
| | Die Rolle des Mediators ist es, das Verfahren allparteilich
zu führen. Zu keinem Zeitpunkt schlägt er sich auf die Seite einer Partei. Wenn
es sich bei dem Mediator um einen Rechtsanwalt handelt, so darf dieser auf
Grund der Befangenheit nicht vor dem Verfahren oder nach dem Verfahren für eine
Partei tätig sein. Dieses würde einen Verstoß gegen die Allparteilichkeit
darstellen.
| | Wie bereits erwähnt, ist eine Mediation durchaus geeignet
ein gerichtliches Verfahren zu ersetzten. Hierbei ist vor allem zu beachten,
dass es bei einem gerichtlichen Verfahren immer einen Verlierer gibt. Das ist
auch der Fall, wenn das gerichtliche Verfahren mit einem Vergleich endet. Auch
hierbei ist es oftmals so, dass beide Parteien mit dem Ergebnis nicht zufrieden
sind, da man doch immer etwas verliert. Bei der Mediation ist es so, dass die
Parteien, gerade da sie die Lösung selbst erarbeitet haben, als Gewinner
dastehen. Insbesondere ist es möglich, auch über Themen zu sprechen, die
außerhalb des Konfliktes liegen oder aber auch über Themen, die in der Zukunft
liegen. Dies alles ist in einem gerichtlichen Verfahren nicht möglich. | | Wie lange ein Mediationsverfahren dauert, lässt sich nicht
pauschal sagen. Da es sich um ein komplexes, aber in fast allen Fällen auch um
erfolgreiches Verfahren handelt, bei dem auch noch ein für alle
zufriedenstellendes Ergebnis steht, sollten sich die Parteien die nötige Zeit
nehmen. Das Verfahren wird nach Stundensätzen abgerechnet. Die Sätze
beginnen bei EUR 150,00 pro Stunde z.
zgl MWST und Auslagen. | | | |
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